Wewelsburg-Museum wird aufgewertet

100.000-Besucher-Potential für die Bahn

Direkt neben der Wewelsburg plant der Kreis Paderborn eine Erweiterung des Museumsbereiches. Teilweise unterirdisch soll dort die Geschichte des Paderborner Landes im 19. und 20. Jahrhundert gezeigt werden. Vorgesehen sind u. a. ein Atrium, Ausstellung- und Magazinräume, eine Panoramaebene mit Blick ins Almetal sowie ein Restaurant. Die Kosten werden nach derzeitigen Planungen mit 23-Millionen-Euro beziffert. Umziehen sollen nach Wewelsburg zudem die Kreisfahrbücherei, die Geschäftsstelle der Kreismusikschule sowie das Kreiskulturamt.
Bereits heute besuchen jährlich 100.000 Besucher die Wewelsburg. Potential für eine reaktivierte Almetalbahn, die gute überregionale Verbindungen, etwa ins Sauerland und nach Nordhessen, schaffen würde. Und das sogar an den Wochenenden und an Feiertagen.

Foto: Eisenbahnbrücke mit Burg in Wewelsburg.

Ein- und Auspendlerzahlen untermauern Reaktivierungsbemühungen.

20. August 2020

Alljährlich stellt das Statistische Landesamt NRW den sogenannten Pendleratlas vor. Aus den aktuellsten Zahlen von 2018 ist herauszulesen, wie viele Menschen jeden Tag zur Arbeit und zurück pendeln. Mit Blick auf den Strang der Almetalbahn gilt für Borchen: 5.575 Auspendler, von denen 3.247 allein nach Paderborn fahren. 2.220 Menschen pendeln täglich nach Borchen ein. Von Büren pendeln 7.186 Personen in andere Orte, 4.518 kommen von anderswo hierher. 2.142 Personen pendeln täglich zwischen Büren und Paderborn. Die Ein- und Auspendler ströme sind nicht auf einzelne Ortschaften heruntergebrochen, Aussagen zu einzelnen Ortsteilen – etwa Niederntudorf auf dem Stadtgebiet von Salzkotten – lassen sich nicht treffen. Wo die einzelnen Pendler wohnen und wo genau sie hin möchten, wird im Pendleratlas nicht überliefert. Und dennoch: Claudia Warnecke wurde als technische Beigeordnete der Stadt Paderborn am 18. Juli 2020 zu den vorliegenden Zahlen in der Lokalzeitung zitiert. Sie sprach „von einem Problem, dass die wenigsten Städte und Gemeinden gut an die Schiene angebunden seien”. Allein diese Aussage unterstreicht die Reaktivierungebemühungen im Almetal.

Wer mehr wissen möchte: www.pendleratlas.nrw.de

Foto: Viele Pendler verabschieden sich Tag für Tag aus ihren Heimatorten, um zur Arbeit zu fahren. Gute Bahnverbindungen könnten Straßen und Innenstädte entlasten.

Sommerzeit: Wieder mit dem Zug ins Ederbergland!

13.07.2020
Mit dem Zug wäre eine Fahrt aus dem Almetal in Richtung Frankenberg/Marburg kein Problem

“Unterwegs auf einer der schönsten Bahnstrecken Hessens” so steht es im Prospekt des Nordhessischen Verkehrsverbundes zur Bahnstrecke Korbach-Frankenberg, welches auf der Webseite der dortigen Kurhessenbahn zu finden ist. 1987 und damit nur wenige Jahre nach dem Reststück der Almetalbahn war auch hier Schluss mit dem Reiseverkehr auf der Schiene. Seit 2015 sind Bahnfahrten wieder möglich, auch hier konnte eine Netzlücke ähnlich die der Almetalbahn geschlossen werden. Dahinter stehen beharrliche Bemühungen der Region und des Nordhessischen Verkehrsverbundes.
Die Züge sind alle 2 Stunden unterwegs und fahren trotz mehr Zwischenhalten schneller als der legendäre Heckeneilzug nach Frankfurt. Marburg wird im normalen Fahrplan direkt von Brilon aus erreicht, in diesem Sommerwochen muss wegen einer Baustelle vor Marburg aber in Frankenberg umgestiegen werden.

Nur eine der vielen Möglichkeiten für Reisende aus Büren, Siddinghausen, Alme oder den anderen Orten im Almetal, wenn die Züge der Almetalbahn wieder fahren würden. Brilon Stadt bietet den passenden Anschluss. Mit dem Bus heute unmöglich.

Link zum Prospekt des NVV

Foto: Bahnhof Willingen. Auch hier hält die RB 42 aus Brilon Stadt.

Interessen der Fahrgäste ernst nehmen

25.6.2029

Überregionale Vernetzung und Interessen der Fahrgäste ernst nehmen
PRO BAHN beantwortet Fragen der Bevölkerung mit einer Internetseite zur Almetalbahn

Der Fahrgastverband PRO BAHN erwartet positive Impulse durch die Reaktivierung der Almetalbahn für die Region zwischen Bielefeld und Hochsauerland. Für die Fahrgastvertreter ist es wichtig, dass die Machbarkeitsstudie, die jetzt in Auftrag gegeben wird, ein gutes Ergebnis erbringt und dass die Bürger von der Wichtigkeit überzeugt werden. Daher hat der Fahrgastverband diese Website mit umfassenden fachlichen Informationen eingerichtet und steht auf diesem Weg auch für Fragen und Sorgen der Bürger zur Verfügung.

Der nächste Meilenstein zur möglichen Reaktivierung der Almetalbahn zwischen Paderborn und Brilon wird die Ausschreibung der Machbarkeitsstudie sein. Die Gremien der Nahverkehrsverbünde in den Kreises Paderborn und Hochsauerland haben die entsprechenden Gelder für die Studie vorgestreckt. Bei einer positiven Bewertung mit nachgewiesenem volkswirtschaftlichem Nutzen fließt das eingesetzte Geld später in die Region zurück. „Eine attraktive Schienenanbindung wird für die Region als Standort immer wichtiger,“ so Wester. „Nur so können Arbeitsplätze in der Region gehalten werden.

Der Fahrgastverband PRO BAHN sieht die Entscheidung für die Almetalbahn als richtig und wird bereits bei der Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen auf Transparenz und eine Beteiligung der Region drängen. “Die Formulierung der Zieldimensionen beeinflusst maßgeblich das spätere Ergebnis” so Rainer Engel vom Regionalverband Ostwestfalen-Lippe. “Da muss klar geschaut werden, was überhaupt bestellt wird.” Der Verband sieht die Almetalbahn als große überregionale Chance. Die Bedeutung des Netzgedankens erklärt Rainer Wester am Beispiel des Zugzielanzeigers auf dem Dortmunder Hbf. Mehrfach am Tag ist dort ein durchgehender Zug nach Brilon Stadt angeschlagen. Die Züge fahren vom Ruhrgebiet quer durchs Sauerland und erreichen später die seit über 10 Jahren reaktivierte Strecke nach Brilon Stadt. “Da stellt sich schon die Frage, warum gerade dieser am Prellbock endet und der Rest vom Almetal samt Büren per Bahn nicht zu erreichen ist”. Der Verband plädiert für eine Machbarkeitsstudie, die Fahrgastbedürfnisse und deren überregionale Interessen ernst nimmt und damit deutlich über den Tellerrand schaue. Eine auf das Almetal reduzierte Betrachtung der Relationen, etwa zwischen Paderborn und Büren, reiche dazu nicht aus. „Die Autobahn zwischen Paderborn und Bielefeld wurde damals nicht gebaut, um auf dieser ewig nur von Paderborn nach Bielefeld und zurück zu fahren”, ergänzt Rainer Engel. Er gibt zu bedenken, dass der Netzgedanke bei Straßenbauprojekten interessanterweise eine weit stärkere Rolle spiele und für Studien auch nicht extra bestellt werden müsse. „Von Bielefeld aus wird der ICE in wenigen Jahren in nur zwei Stunden Berlin erreichen. Daher wird die Verbindung dorthin immer wichtiger.“

Der Schlüssel zum Erfolg liegt nach Auffassung Engels vor allem in der Qualität der Gutachter. Gelesen hat er viele Machbarkeitsstudien, darin teilweise aber auch grobe Mängel gefunden. „Da werden Ingenieure beauftragt, die in der Eisenbahn- und Bautechnik bestens zuhause sind, von Bahn/-Busverknüpfungen und Fahrgastansprüchen aber nur begrenztes Wissen vorweisen”. Realitätsferne Fahrplanvorschläge und Wirtschaftlichkeitsschätzungen seien damit vorprogrammiert. Dem tritt der Verband mit eigenen Vorschlägen und Berechnungen entgegen. Eine überregional eingebundene Almetalbahn wird die geschätzten Fahrgastzahlen nach Einschätzung des Verbandes binnen kürzester Zeit übertreffen. So wie es bei fast allen Reaktivierungsprojekten der letzten 25 Jahre in Deutschland bisher der Fall war.

Der Fahrgastverband ist bereit, seine Fachkunde, Ortskenntnis und Erfahrungen aus vielen anderen Projekten miteinzubringen. Einen ersten Überblick dazu gibt es seit ein paar Tagen auf dieser Almetalbahn-Internetseite. Dort werden auch viele Fragen zu einer möglichen Reaktivierung, die PRO BAHN in den vergangenen Monaten aus der Bevölkerung erhalten hat, beantwortet. Etwa zum Lärm, den Fahrzeugen, möglichen Bahnübergängen oder einfach nur zur Frage, wer für bestimmte Teile des Projektes überhaupt zuständig ist.

Link zum Pressebericht der Neuen Westfälischen

 

Foto: Auch ohne Eisenbahn wird es irgendwann Maßnahmen an den ortsbildprägenden Bauten der Almetalbahn geben müssen. Rainer Wester und Rainer Engel an der denkmalgeschützten Bogenbrücke in Niederntudorf.

Kreistagsfraktion der Grünen begrüßt Machbarkeitsstudie

27.05.2020

“Wir begrüßen es ausdrücklich, dass der NWL nun endlich eine neue Machbarkeitsstudie für die Reaktivierung der Almetalbahn in Auftrag geben wird” so Kerstin Haarmann – Sprecherin der Grünen in der NPH-Verbandsversammlung – in einer Presseerklärung. Haarmann sieht “deutliches Potential für eine schnelle und bequeme Schienenverbindung im Almetal und die Beseitigung der letzten bedeutenden Lücken im westfälisches Schienennetz”.

Mehr zu dieser Sitzung hier.

 

NPH-Verbandsversammlung: Machbarkeitsstudie Almetalbahn auf den Weg gebracht

25.05.2020

NPH hat Machbarkeitsstudie beschlossen

Der Tagesordnungpunkt 6 “Machbarkeitsstudie Almetalbahn” war schnell abgehandelt. Einstimmig beschloss die Verbandsversammlung des Nahverkehrsverbundes Paderborn/Höxter (NPH) im Kreishaus, die Machbarkeitsstudie für die Almetalbahn auf den Weg zu bringen. Der Wortlaut der Beschlussvorlage im Einzelnen:

Die NPH-Verbandsversammlung ist der Überzeugung, dass neben dem erkennbaren Bedarf und Wunsch der Bevölkerung/Region auch die schienenverkehrliche Netzwirkung als Folge der Beseitigung einer der letzten bedeutenden Lücken im westfälischen Schienennetz und die nach wie vor bestehende Widmung der Bahnstrecke für den Eisenbahnverkehr für eine zügige Reaktivierung der Almetalbahn sprechen. Die NPH-Verbandsversammlung beauftragt daher den NWL, vorbehaltlich der zustimmende Gremienbeschlüsse aus dem ZRL eine jeweils abschnittsbezogene Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Almetalbahn in Auftrag zu geben.  Die NPH-Verbandsversammlung beschließt, den auf den Streckenabschnitt des Kreises Paderborn entfallenden Kostenanteil in Höhe von 75% für die Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Almetalbahn aufzubringen. (Quelle: öffentliche Beschlussvorlage des NPH)

Mehr Informationen finden Sie im Gremienportal des NPH. Die öffentlichen Verwaltungsvorlagen sind den einzelnen Tagesordnungspunkten direkt zugeordnet.

SPD Brilon sieht Chance für die ganze Region

18.03.2020

Die Sauerländer SPD hat sich heute noch einmal deutlich für eine Reaktivierung der Almetalbahn ausgesprochen. Die Briloner SPD kämpft schon seit Jahren für eine Bahnverbindung in Richtung Paderborn und setzt auf die aktuell positiven partei- und kreisübergreifenden Signale aus der Region.

Diese Chance auf Wiederbelebung der Strecke begrüßt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese. „Aus Berlin kommt ein klares Bekenntnis zur Schiene. Dieses sollten wir nutzen und die große Chance der Reaktivierung für unsere Region wahrnehmen. Wir erzielen so eine bessere Einbindung des ländlichen Raums und stärken Klima, Wirtschaft sowie regionalen Tourismus“, so Wiese auf der Webseite der SPD Brilon.

Trotz der positiven Signale wuchsen Bedenken in der SPD, dass eine Reaktivierung an fehlenden Gleisteilen scheitern könnte. Dies hatten die Geschäftsführer des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe als mögliche Hürde benannt. Um mehr Klarheit über die Voraussetzungen für eine Reaktivierung von alten Bahnstrecken zu erhalten, setzte sich Dirk Wiese mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Verbindung. Hier sicherte man ihm zu, dass für eine erfolgreiche Reaktivierung einer Strecke, es nicht erforderlich sei noch vorhandene Gleise nachzuweisen. Notwendig sei aber ein Planfeststellungsverfahren nach Paragraf 18 Allgemeines Eisenbahngesetz sowie die nachhaltige Bestellung von Schienenpersonennahverkehr-Leistungen (SPNV) durch die nach Landesrecht zuständigen Aufgabenträger.

Weiterhin äußerte sich das Ministerium auch zu Finanzierungsmöglichkeiten einer Reaktivierung. Der Bund stelle den Ländern für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im SPNV jährlich umfangreiche Finanzmittel zur Verfügung, die sie insbesondere für die Bestellung von Nahverkehrsleistungen, aber auch für Investitionen in das regionale Schienennetz einsetzen können. Diese Mittel ständen grundsätzlich auch für die Reaktivierung stillgelegter Schienenstrecken zur Verfügung. Die Mittel des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) könnten grundsätzlich auch für die anteilige Finanzierung der Investitionen zur Streckenreaktivierung regionaler Schienenstrecken verwendet werden, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorlägen. Nach der Neuregelung des GVFG ist hier ein Bundeszuschuss von bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten möglich.

Textquelle: Webseite der SPD Brilon
Foto: PRO BAHN

Weitere aktuelle Information auf der Aktuell-Seite.

4. März 2020: Bürger für die Almetalbahn

4. März 2020

Bündnis 90/Die Grünen mit 120 Bürgern im Almetalbahn-Gespräch

Büren. Da mussten noch reichlich Stühle nachgeholt werden. 120 Mitbürger machten sich auf den Weg in den Bürener Bürgersaal, um zusammen mit den Rednern das Thema Reaktivierung aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Der anschließenden Publikumsdiskussion wurde viel Raum geboten, es durfte gefragt werden. Organisiert hatte die Veranstaltung die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Kerstin Haarmann als Vorsitzende der grünen Fraktion im Kreistag moderierte den Abend. Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow machte in seinem Grußwort deutlich, dass die Bahn den Bürenern “am Herzen liegt” und schon lange in der Diskussion sei. Kai Pachan von der bvs-Verkehrsberatung ging auf Möglichkeiten und Begleiterscheinungen eines Reaktivierungsprojektes ein. Er erklärte die standardisierte Bewertung, den Kosten-Nutzen-Faktor und mahnte zur Einbindung der Mitbürger. Für die Sichtweisen möglicher Fahrgäste sprach Rainer Wester vom PRO BAHN Regionalverband Ostwestfalen-Lippe. Der Salzkottener skizzierte, warum Menschen lieber vom Auto in den Zug und nicht in den Bus steigen und warum das Almetal mit einer Eisenbahn einen Entwicklungsschub zu erwarten habe. Auch machte er deutlich, dass sich mit einer Reaktivierung ganz neue Möglichkeiten eröffneten, etwa auf der Achse zwischen Bielefeld-Paderborn und Büren, Brilon. Dr. Ulrich Conradi verwies als Kreisdirektor und Verbandsvorsteher des Nahverkehrsverbundes Paderborn/Höxter auf die Machbarkeitsstudie, die in Kürze in Auftrag gegeben werde. Carsten Birkelbach machte als Mitglied der grünen Kreistagsfraktion auf die nötige Verkehrswende aufmerksam, um die Standortqualität in Büren zu erhöhen.

Foto: PRO BAHN-Sprecher Rainer Wester präsentiert den Besuchern eine Streckenkarte, auf der die Netzwirkung nach einer Reaktivierung der Almetalbahn klar zu erkennen ist.

Resolution zur Almetalbahn von den Räten in Borchen, Salzkotten, Büren und Brilon angenomme

19.12.2019

Die vier Anrainerkommunen der Almetalbahn stehen zusammen und haben sich mit ihren Stadträten gemeinsam für die Almetalbahn ausgesprochen. Die Riege der Befürworter schloss heute die Gemeinde Borchen, zuvor war die Resolution bereits in Büren (28.11.2019), Brilon (10.10.2019) und Salzkotten (02.10.2019) mehrheitlich verabschiedet worden. Auf den Weg gebracht wurden die Resolution von den CDU-Fraktionen der jeweiligen Stadträte.

Inhaltlich fordert die Resolution den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe auf:

– Eine aktuelle standardisierte Bewertung mit realistischen, nicht überhöhtem Anforderungsprofil voranzubringen und das Reaktivierungsprojekt als prioritär einzustufen

– Die konstante, inhaltliche Einbindung des NRW-Verkehrsministeriums als bewährten Baustein zur Reaktivierung zu gewährleisten

– Die beteiligten Kommunen bei der Erstellung der standardisierten Bewertung eingehend eng mit einzubinden

– Die Öffentlichkeit zum Start des Verfahrens über die üblichen Finanzierungswege des Schienenpersonennahverkehrs aufzuklären

Im Wortlaut nachzulesen sind die Resolutionen über die Ratsinformationssysteme der jeweiligen Kommunen. Diese finden Sie auf den jeweiligen Webseiten. Über die oben genannten Daten können Sie die Tagesordnung der jeweiligen Sitzung aufrufen, die Anlagen sind den Tagesordnungspunkten angehangen.

Waldbahnhofs-Projekt in Brilon Wald nimmt Gestalt an.

19.12.2019

Waldbahnhofs-Projekt in Brilon Wald nimmt weiter Formen an. Nun fehlt noch die Almetalbahn.

Das alte Bahnhofsgebäude von Brilon Wald erstrahlt schon länger in neuem Glanz, nun soll auch den Räumen im Inneren neues Leben eingehaucht werden. Geplant sind ein Hotel mit Restaurant. Darauf arbeitet die örtliche Initiative Waldbahnhof weiter hin. Wer das Gebäude als Reisender schon einige Jahre kennt, weiß um die Errungenschaften der Initiative. Nach Auszug der Fahrkartenausgabe vor vielen Jahren stand das Gebäude leer, Deckenteile hatten sich gelöst und waren bis in die ehemalige Wartehalle gefallen. Nun herrscht Aufbruchstimmung in Brilon Wald. Auch die Deutsche Bahn will ihren Teil beitragen und plant nach örtlichen Zeitungsmeldungen die Erneuerung der kompletten Verkehrsstation: Bahnsteige, Unterstände, Vitrinen und Sitzmöglichkeiten. Der bisherige Fußgängertunnel wird verfüllt und gegen die übliche Brücke mit Aufzügen ersetzt.
Eine reaktivierte Almetalbahn könnte das Projekt in Brilon Wald hervorragend ergänzen. Mit Anschluss an die zahlreichen Rad- und Wanderwege rund um Brilon Wald (etwa dem Wander- und Montainbikeweg nach Willingen mit dortigem Bahnanschluss).
Oder Sie gehen aus dem Almetal kommend im revitalisierten Bahnhof Brilon Wald später einfach mal lecker Essen. Mit dem Zug wäre das alles kein Problem.

Foto: Das Bahnhofsgebäude von Brilon Wald während der Renovierungsphase im Januar 2018 (Archivbild rwe)