Hotelbetrieb im Waldbahnhof Brilon-Wald

27.02.2021

„Waldbahnhof“ könnte auch von der Almetalbahn profitieren

Das renovierte frühere Bahnhofsgebäude von Brilon-Wald steht auf dem südlichen Endbahnhof der Almetalbahn Paderborn-Büren-Brilon Wald. Profitieren könnte das Vorhaben „Waldbahnhof“ von der Almetalbahn allemal. Geplant sind 52 Betten mit Restaurant und Biergarten, empfangen werden die Gäste in der früheren Bahnhofshalle. Dort wird es auch für Durchgangsreisende Möglichkeiten zur Einkehr geben.

Eine Erweiterung des Hotelbetriebes mit Neubau zwischen dem Bahnhofsgebäude und der alten Güterabfertigung wurde bereits öffentlich vorgestellt. Der Bau wird die bereits aufgestellten Eisenbahnwaggons überspannen, Übernachtungen werden auch hier möglich sein. Wer mehr wissen möchte: www.waldbahnhof-sauerland.de
Bereits jetzt wird das Projekt mit der schnellen Erreichbarkeit aus Kassel, Dortmund, Marburg und Korbach per Bahn beworben. Es wird Zeit, dass die Nordachse aus Richtung Bielefeld, Paderborn und Büren per Almetalbahn wieder hinzukommt. Per Bahn aus dem Almetal zum Essen mit Biergartenbesuch nach Brilon-Wald und zurück? Mit der Almetalbahn wäre das kein Problem. Das gilt natürlich auch für alle anderen gastronomischen Angebote entlang der Strecke.

Archivfoto: Bahnhofsgebäude von Brilon-Wald im Jahr 2012. Der Waldbahnhof Brilon war damals eine Idee, heute ist das Projekt (fast) umgesetzt.

Bildquelle: rwe

Schnellbus S10 Brilon-Paderborn im Sommer 2021 Geschichte

07.02.2021

Schnellbusse sind keine zuverlässige Alternative zur Bahn

Die durchgehende Schnellbuslinie S10 von Brilon nach Paderborn wird ab Sommer 2021 in Bad Wünnenberg „gebrochen“ und ist damit Geschichte. Fahrgäste müssen dann in der Wünnenberger Schäferstraße umsteigen, was am Ende Fahrzeuge einspart. Zwar gibt es keine echten Leistungskürzungen, da Fahrten zwischen den beiden Städten ja immer noch mit Umstieg möglich sind, die Qualität des Angebots leidet aber erheblich. Umsteigen ist wenig attraktiv und lockt nicht unbedingt zusätzliche Kunden in den Bus.

Die Maßnahme zeigt, wie verwundbar das System der „überregionalen“ Busverbindungen gegenüber einer Eisenbahnverbindung ist. Selbst auf kurzen Distanzen wie der zwischen Brilon und Paderborn. Der Schnellbus ist eben keine zuverlässige Alternative zu einer Bahnverbindung.

Den Fahrgästen ist ein Umstieg zwischen Brilon und Paderborn schon bekannt. Zumindest denen, die schon länger auf der Strecke mit dabei sind. Vor Einführung der Schnellbuslinie im Jahr 2009 musste in Alme umgestiegen werden, auch damals war der „grenzüberschreitende Verkehr“ bereits ein Problem. Schnellbusse wurden im Almetal schon öfter ausprobiert. 1998 gab es den Versuch eines Schnellbusses von Paderborn über Büren nach Rüthen. 2014 dann der Schnellbus zwischen dem Paderborner Flughafen in Ahden und Kassel-Wilhelmshöhe mit Zwischenhalt auf dem Autohof Diemelstadt. Auch dieser überzeugt nicht durch Langlebigkeit, eineinhalb Jahre später war auch hier – trotz günstiger Fahrpreise – wieder Schluss. Fahrgäste ziehen Bahnverbindungen halt vor.
Warum Schnellbusse gar nicht so schnell sind: Mehr erfahren. 

Foto: Der Schnellbus Brilon-Paderborn erreicht am 30. Januar 2021 Haaren. Bildquelle: rwe

Almetalbahn-Internetseite: Wer kommt, liest viel.

07.02.2021

Webseite seit einem Jahr online

Etwa 450 Besucher bewegen sich jeden Monat auf diese Webseite. Wer dabei ist, möchte in der Regel auch viel wissen. Zwischen fünf und sechs Seiten ruft jeder Nutzer im Durchschnitt auf. Ein guter Wert. Die Nutzerzahlen steigen, obwohl der Start der Machbarkeitsstudie beim Aufgabenträger noch nicht einmal erfolgt ist.

Die Internetseite www.almetalbahn-reaktivierung.de ist in diesen Tagen seit einem Jahr online.